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30September

Neue Westfälische: Dresselhaus macht Dampf

Mit weniger Personal und neuer Ausrichtung soll das Unternehmen wieder wettbewerbsfähig gemacht werden.

Die Geschäftsführung strebt bis 2025 einen Umsatz von 250 Millionen Euro an.

Herford.

Die Herforder Traditionsfirma Dresselhaus sieht ihre Talsole mit zeitweise roten Zahlen durchschritten und richtet sich für die Zukunft aus. Dazu hat sich das Unternehmen
vom Lieferanten für Verbindungselemente und Befestigungstechnik zum Management-Partner für die Geschäftsfelder Industrie und Handel neu ausgerichtet. 

Unter dem Bergriff „Die Mehrwertmacher“ soll der Umsatz von zuletzt 197 Millionen Euro auf 250 Millionen Euro im Jahr 2025 gesteigert werden. Geschäftsführer Markus Schörg: „Dresselhaus ist eine Marke, da ist eine Staubschicht drauf. Und diese Staubschicht muss weg.“ Mit-Geschäftsführer Thomas Besch: „Wir haben Megatrends verpasst. Jetzt erwarten wir das erste positive Ergebnis seit 2016. Dabei ist Geschwindigkeit das A und O.“

Mit der neuen strategischen Ausrichtung und einer überarbeiteten Unternehmenspositionierung möchte sich Dresselhaus am Markt behaupten. Neben der Weiterentwicklung
vom Lieferanten für Verbindungselemente und Befestigungstechnik möchte Dresselhaus für Kunden wie Miele (Haushaltsgeräte) oder Krone (Fahrzeugbau) zum Management-Partner in der Zulieferung werden. Erste Maßnahmen seien bereits umgesetzt und würden jetzt vorgestellt, hieß es bei einer Präsentation in Herford.

Auf einer Tour sollen Neuheiten gezeigt werden, wie etwa sogenannte „RFID-Kanban-Lösungen“, die für eine Optimierung von Beschaffungsprozessen mittels
Stammdaten-Management sorgen soll. Im Zuge der Neupositionierung beschreitet Dresselhaus auch neue Wege auf dem Gebiet der Digitalisierung. So bezeichnet Dresselhaus eine als 3D-Modell abbildete Produktionsstätte als Branchenneuheit, die mit einer speziellen App zum Leben erweckt werden kann.

Markus Schörg: „Jeder Kunde
hat eigene Besonderheiten, Ansprüche und Herausforderungen. Der Mehrwert entstehtdurchspeziell zugeschnittene Konzepte, Produkte und Lösungen. Um diese umzusetzen,
sucht Dresselhaus ständig den Austausch mit den Kundenundkreiert neueMöglichkeiten, um das C-Teile-Management zu optimieren und weiterzuentwickeln.“

 

„Wir werden platzsparender und schneller“

 

„Um manuellen Aufwand zu reduzieren, Lagerbestände zu optimieren und Prozesse zu verschlanken, ist die nahtlose Integration in bestehende Systeme und Prozesse unabdingbar. Die Mitarbeiter im Einkauf, Vertrieb und in der Logistik sind zudem in kontinuierlichem Austausch, um auf veränderte Rahmenbedingungen am Beschaffungsmarkt zu reagieren“, sagt Thomas Besch.

Im Zuge der Neuausrichtung stehen auch bauliche Veränderungen am Stammsitz in Herford an. Gespräche mit dem Bauamt der Stadt laufen. Eine vor Jahren angedachte Aufstockung des Lagers an der Zeppelinstraße ist vom Tisch. „Wir werden unsere Prozesse in den eigenen Hallen über die Automatisierungsmöglichkeiten voll ausnutzen. Wir werden platzsparender und schneller. Wir sind davon überzeugt, dass wir über unser Wachstum und unsere Vorwärts-Strategie in der Lage sein werden, den Bestand beim Personal halten zu können“, sagt Thomas Besch.

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